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Eine ausgewogene Ernährung ist nicht nur wichtig für die Vitalität einer
Katze und ihr allgemeines Wohlbefinden, sie ist auch ein wichtiger Beitrag zu ihrer Gesundheit.
Da durch das enge Zusammenleben mit dem Menschen und die Züchtung der Tiere
seit Generationen der natürliche Instinkt für gute Nahrung bei Katzen heute nicht mehr besonders ausgeprägt ist, muss der Mensch dafür sorgen, dass die Ernährung seiner Katze ihren natürlichen Ansprüchen
genügt.
Da Hauskatzen hauptsächlich fressen, um ihren Energiebedarf zu stillen, und
dabei weniger auf Ballast- und Nährstoffe achten (die bei einer natürlichen Ernährung als Beutetierfresser durch den Mageninhalt der Beute ohnehin mit abgedeckt wären), ist es möglich, dass eine Katze
zwar satt ist, aber falsche Nahrung aufgenommen hat.
Es gibt nun verschiedene Ansichten darüber, welche Nahrung man einer Katze anbieten sollte, um für optimale Ernährung zu sorgen.
Handelsübliches Katzenfutter, wie es im Supermarkt oder
anderen Geschäften erhältlich ist, eignet sich natürlich für die Rundumversorgung einer Katze. Wichtig ist dabei nur, dass die Katze, falls sie Trockenfutter frisst, auch genug
Trinkwasser angeboten bekommt.
Katzenfutter gibt es mittlerweile in vielen verschiedenen
Geschmacksrichtungen und Zusammensetzungen, so dass man für jedes Tier und jedes Alter die passende Nahrung finden können sollte.
Manchen Katzenbesitzern genügt es nicht, ihre Katze mit
einfachem Katzenfutter zu versorgen. Deshalb gibt es eine Reihe von Spezialnahrungen, die besonders positive Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden
der Katze haben sollen, sei es, weil sie besonderen medizinischen Ansprüchen genügen oder weil sie der natürlichen Nahrung der Katze besonders nachempfunden sind.
Eine eindeutige Aussage darüber, welches Futter für das
Tier am besten ist, lässt sich wohl nicht machen.
Argumente für die Verwendung von „einfachem“
Katzenfutter sind natürlich, dass viele Katze sehr gut damit auskommen und auch ein hohes Alter bei guter Gesundheit erreichen – so falsch kann diese Art von Nahrung also nicht sein.
Die Befürworter von Spezialfutter bemängeln die
schlechte Zusammensetzung des normalen Katzenfutters (so enthält zum Beispiel ein Fertigfutter mit der Bezeichnung „Rind“ bisweilen gerade einmal 4% Rindfleisch
) und die Nicht-Übereinstimmung mit den natürlichen Fressgewohnheiten einer Katze.
Ob und in welchem Maße man die Ernährung der Katze auf
ein besonderes Niveau anheben möchte, hängt eigentlich von den persönlichen Vorlieben des Besitzers ab. Natürlich ist es wichtig, dass das Futter gut angenommen wird und
der Katze zu schmecken scheint – ist dies aber gegeben, kann man davon ausgehen, dass man das Tier gut versorgt.
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