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Gewisse Vorkehrungen zum Schutz der Gesundheit haben sich für Katzen
eingebürgert. So empfiehlt es sich, geschlechtsreife Katzen und Kater, die nicht zur Zucht verwendet werden sollen, zu kastrieren, da sie sonst entweder die Paarung suchen werden (was ihnen bei einer
Katze ungewollte Junge einbringen kann) oder unter ihrem Trieb leiden werden.
Beratung zu diesem Thema kann man natürlich von jedem Tierarzt erhalten.
Impfungen können Katzen vor teilweise lebensgefährlichen
Krankheiten schützen. Gerade Katzenkinder sollten schon nach ein paar Wochen geimpft werden, da die jungen Tiere noch extrem anfällig sind. Im Zuge dieser Impfungen wird für gewöhnlich auch ein Impfpass
angelegt, der bei der Anschaffung einer älteren Katze natürlich vorliegen sollte.
Falls kein Impfpass vorliegt, sollte man den Tierarzt
konsultieren, der auch über die Frequenz der mitunter nötigen Wiederholungsimpfungen informieren kann.
Da sich nicht nur freilaufende Katzen leicht mit
Darmparasiten infizieren, empfiehlt sich, bei Verdacht eine Wurmkur durchzuführen. Bandwürmer kann man im Kot als kleine, weiße Stückchen erkennen, die an gekochten Reis
erinnern. Bei Verdacht kann beim Tierarzt eine Analyse erstellen lassen, nach der auch die entsprechende Kur ausgesucht werden kann.
Zur Vorbeugung gegen Flöhe, die sich gerne im Fell einer
Katze einnisten, wenn sie die Gelegenheit dazu haben, empfiehlt sich ein Flohhalsband. Sollten die vorbeugenden Maßnahmen nicht wirken und sich die Katze doch einmal
Flöhe „einfangen“, gibt es viele Mittel, die Abhilfe schaffen können. Wichtig ist, die Anweisungen von Arzt oder Gebrauchsanweisung genau zu befolgen, da sich die
Mittel in der Anwendung teilweise erheblich unterscheiden. Außerdem sollte man alle möglicherweise mitbefallenen Möbel und Kleidungsstücke mitbehandeln.
Die folgende Aufzählung soll ihnen helfen, den
Gesundheitszustand ihrer Katze im Auge zu behalten, damit das Tier rechtzeitig einer eventuell nötigen Behandlung unterzogen werden kann.
Das Idealgewicht einer Katze erkennt man ungefähr daran
, dass man ihre Rippen spüren, aber nicht sehen kann.
Die Ohren der Katze sollten sauber und ohne Ausfluss sein
. Ihre Bewegungen sollten wach allen Geräuschen um sie herum folgen.
Die Augen einer gesunden Katze sind klar und strahlend,
ohne Ausfluss und nicht blutunterlaufen. Das dritte Augenlid sollte nicht zu sehen sein. Das Gleiche gilt für die Nase, die ebenfalls sauber sein sollte.
Der Unterleib der Katze sollte im Normalfall weich sein,
also nicht aufgebläht oder spitz.
Atmung, Bewegung auf Aufmerksamkeit lassen ebenfalls
Rückschlüsse auf die Gesundheit zu – Niesen, Husten oder Apathie sind dabei schlechte Anzeichen.
Der Anus einer gesunden Katze ist normalerweise sauber
– Spuren von Kot an dieser Stelle sind ein schlechtes Zeichen für die Gesundheit.
Da Katzen viel Zeit auf ihre Fellpflege verwenden, ist es
bei Katzen mit kürzerem Fell nicht nötig, sie zu bürsten. Viele Katzen genießen diese Zuwendung aber, und es spricht sicher nichts dagegen, auf diese Art die Bindung
zwischen Katze und Mensch ein wenig zu verstärken.
Langhaarkatzen sollten täglich gebürstet werden, um eine
optimale Fellpflege zu gewährleisten.
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